Schloss-Schule Wasseralfingen
Schloßstr. 7
73433 Wasseralfingen

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Hänsel und Gretel im Schloss

27. November 2020

Restlos begeisterte Zuschauer gaben lang anhaltenden Szenenapplaus für die geniale Bühnenshow. an beiden Nachmittagsvorstellungen waren alle Plätze im Schlossinnenhof besetzt. Mit einem absoluten Höhepunkt endeten am Samstag die Jubiläumsfeierlichkeiten in der Schloss-Schule.

Dem Festakt am Freitag folgte am Samstag das Schulfest mit der Aufführung der Oper "Hänsel und Gretel", bei der alle Schüler der Schloss-Schule im Mittelpunkt des Geschehens stehen sollten. Einstudiert wurde die Aufführung von zwei Mitgliedern der Jungen Oper Detmold (Stefan Lindemann, Alexander U. H. Schubert), denen innerhalb einer Woche die Realisierung dieses Projektes mit Bravour gelungen ist.

Das Besondere an der Aufführung: Alle Schüler waren an der Oper beteiligt, indem sie in mehreren Besetzungen alle Rollen selbst gespielt haben. Es gab beispielsweise siebenmal den Hänsel, siebenmal die Gretel, zwei Hexen, viele Erzähler und zwei Chöre. Die Arien und Duette wurden von den Opernsängern übernommen, die phasenweise in die Rollen der Hauptakteure schlüpften.

"Ich glaube, Sie können sich auf die Aufführung freuen, in der viele bekannte Melodien, die textlich verändert wurden, vorgetragen werden", so leitete Sonderschulrektorin Helga Otto nach der Ouvertüre durch die Blockflötengruppe zum Schauspiel über. Alle Akteure überzeugten mit ihrer Darbietung. Ohne die Leistung der vielen anderen schmälern zu wollen, waren es die "Hexen" Lilli Hamm und Albina Miftari, die sowohl mit ihrer schauspielerischen Leistung als auch mit ihrem umfangreichen Textvortrag voll und ganz in ihrer Rolle aufgegangen sind und das Publikum mitgerissen haben.

Nach der Aufführung gab es nur positive bis überschwängliche Resonanz der begeisterten Zuschauer: "Gänsehaut-Feeling, gigantisch, super, absolute Topleistung", so äußerten sich die Eltern und die anderen Besucher am Ende einer gefühlvollen, wunderschönen Inszenierung des Märchens. "Mir hat diese Vorstellung sehr gut gefallen, weil sie kindgerecht inszeniert war und alle Kinder eine Rolle bekommen haben", sagte Robert Levak. Seiner Meinung nach war die Aufführung auch gut für das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Schüler. Er bedauerte sehr, dass diese Oper nur zweimal aufgeführt wurde.

Bericht: Julius Mildenberger

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